Reinsberg

Freischnitt der Doppelkegelhalden – Einsatz für unser Welterbe

Die markanten Doppelkegelhalden des ehemaligen Schachts 116 gehören zu den eindrucksvollsten Relikten des historischen Uranerzbergbaus und sind ein wichtiger Teil unseres Welterbes. Damit ihre charakteristische Form erhalten bleibt und die Halden weiterhin als sichtbare Zeugnisse der Bergbaugeschichte erlebbar sind, müssen sie regelmäßig von Bäumen und Sträuchern befreit werden. Da diese Arbeiten auf den steilen Haldenkörpern besonders aufwendig sind, hat der Welterbeverein Mittel aus dem Kleinprojektefonds bereitgestellt, um den Freischnitt zu ermöglichen. Gemeinsam mit dem Institut für Ausbildung Jugendlicher GmbH (IAJ) und dem städtischen Betriebshof Annaberg-Buchholz wurde das Projekt nun umgesetzt: Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau entfernen den Bewuchs fachgerecht, während der Betriebshof das Holz zerkleinert, abtransportiert und weiterverwertet. Für uns als Welterbeverein ist das ein schönes Beispiel dafür, wie Denkmalschutz, Ausbildung und Zusammenarbeit vor Ort unser montanhistorisches Welterbe sichtbar erhalten – ganz praktisch und mit vereinten Kräften.

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