Marienberg Lauta

Junge Ideen fürs Welterbe Jugendpreis zeichnet Engagement, Kreativität und Heimatliebe aus

Große Ideen, frische Perspektiven und jede Menge Begeisterung für die Region: Anlässlich des Welterbetags in Schneeberg wurden am 7. Juni die Preisträger des Welterbe-Jugendpreises ausgezeichnet. Bereits zum dritten Mal würdigt der Welterbeverein damit junge Menschen, die sich kreativ mit dem UNESCO-Welterbe auseinandersetzen und dessen Zukunft aktiv mitgestalten. Junge Menschen für das Welterbe begeistern Der Jugendpreis wird seit 2023 vergeben. Er richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre, die mit ihren Ideen das Welterbe erlebbar machen. Ob kulturelle Projekte, Mitmachaktionen oder kreative Konzepte – gefragt sind Engagement, Originalität und ein Bezug zur Welterberegion. Platz 3: Musik verbindet Tradition und Moderne Den dritten Platz und 500 Euro Preisgeld erhielt die Jugendband „Spe3chless“. Die Musiker, die sich am Landkreis-Gymnasium St. Annen zusammengefunden haben, interpretieren bekannte Rock- und Popsongs instrumental neu. Mit regional gefertigten Instrumenten und viel Kreativität verbinden sie Tradition und Moderne auf ganz besondere Weise. Platz 2: Junior-Welterbebotschafter mit starken Ideen Über Platz zwei und 1.000 Euro Preisgeld freuten sich die Junior-Welterbebotschafter aus Dippoldiswalde unter der Leitung von Anja Graul. Die Gruppe beschäftigt sich seit 2022 mit Bergbau und Archäologie und brachte zahlreiche Ideen für die Weiterentwicklung des Welterbes ein – von Filmprojekten über Aktionstage bis hin zu Führungen von Jugendlichen für Jugendliche. Platz 1: Ein Konzept für gelebte Heimat Den ersten Platz und 1.500 Euro Preisgeld gewann Natalie Köhler aus Marienberg. Die Lehramtsstudentin überzeugte mit ihrem Konzept „erLEBEN und WEITERgeben. Heimat weiterleben“. Ihre Idee: Schulen übernehmen Patenschaften für Welterbe-Objekte und beschäftigen sich gemeinsam mit Museen, Besucherbergwerken und Denkmälern intensiv mit deren Geschichte und Bedeutung. Steve Ittershagen, Geschäftsführer des Welterbevereins: „Es macht einfach Freude zu sehen, dass sich junge Leute mit Fantasie, Leidenschaft und Optimismus für unser Welterbe einsetzen. Unsere Region steckt voller kreativer Köpfe, die gleichzeitig Traditionen bewahren und trotzdem neue Wege denken. Das ist einfach ein tolles Signal.“ Auch 2026 wird der Jugendpreis wieder vergeben. Der Welterbeverein freut sich schon jetzt auf viele kreative Bewerbungen und neue Ideen aus der Welterberegion.

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