Marienberg Lauta

Festwochenende mit nationaler Strahlkraft: Marienberg startet Countdown für Bergmannstag und UNESCO-Welterbetag 2027

Mit einer Auftakt-Pressekonferenz im Ratssaal des Marienberger Rathauses ist am 8. Juni offiziell der Startschuss für eines der bedeutendsten Veranstaltungswochenenden in der Geschichte der Bergstadt gefallen. Vom 4. bis 6. Juni 2027 wird Marienberg gleichzeitig Gastgeber des 7. Sächsischen Bergmanns-, Hütten- und Knappentages sowie des bundesweiten UNESCO-Welterbetages sein. Vertreter der Stadt Marienberg, des Welterbevereins Montanregion Erzgebirge e. V. sowie des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e. V. informierten Medienvertreter über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und gaben erste Einblicke in das geplante Programm. Oberbürgermeister André Heinrich betonte die besondere Bedeutung dieses Doppelereignisses für die Bergstadt: „Es ist eine große Ehre und zugleich eine besondere Verantwortung, zwei Veranstaltungen von solcher Bedeutung gemeinsam ausrichten zu dürfen. Marienberg wird an diesem Wochenende sowohl Mittelpunkt der sächsischen Bergbautradition als auch bundesweiter Treffpunkt des UNESCO-Welterbegedankens sein.“ Welterbe verbindet: Zwei Anlässe – eine Veranstaltung Dabei stehen beide Anlässe gleichberechtigt nebeneinander und ergänzen sich auf besondere Weise. Der Sächsische Bergmanns-, Hütten- und Knappentag bringt die lebendige bergmännische Tradition mit ihren Vereinen, Chören, Bergkapellen und historischen Bräuchen nach Marienberg. Gleichzeitig rückt der UNESCO-Welterbetag das Erbe der Menschheit in den Fokus. Er macht die Bedeutung des Welterbes bundesweit sichtbar und rückt die Vielfalt der deutschen Welterbestätten in den Fokus der Öffentlichkeit. Steve Ittershagen, Geschäftsführer des Welterbevereins: „Gemeinsam bewahren und schützen wir unser Welterbe. Dazu gehört vor allem, dass es lebendig und sichtbar ist. Gerade hier bei uns im Erzgebirge funktioniert das wunderbar. In den Bergwerken und Museen oder bei den aktiven Traditionsvereinen – unser Erbe ist tatsächlich mit allen Sinnen erlebbar.“ Für den Welterbeverein ist die Ausrichtung der bundesweiten Eröffnungsveranstaltung eine ganz besondere Ehre. „Der Welterbetag ist schon allein ein großartiger Besuchermagnet. Die Zentralveranstaltung ausrichten zu dürfen, freut uns besonders. Wir hoffen, damit Aufmerksamkeit auch weit über die Grenzen Sachsens hinaus erregen zu können. Zum traditionellen Welterbe-Markt werden hoffentlich auch viele weitere deutsche Welterbestätten vertreten sein. Natürlich freuen wir uns auch zahlreiche Besucher aus ganz Deutschland!“ Der UNESCO-Welterbetag wird bundesweit seit 2005 koordiniert von der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland. Er findet jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni statt. Die bundesweite Eröffnung am 6. Juni 2027 richten die Stadt Marienberg gemeinsam mit dem Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V. aus. Ray Lätzsch, Vorsitzender des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e. V., sowie Geschäftsführer Udo Brückner stellten die bergmännischen Höhepunkte des Festwochenendes vor. Geplant sind unter anderem der Große Sächsische Bergmännische Zapfenstreich, die traditionelle Bergparade, ein bergmännisches Chortreffen sowie eine ökumenische Bergandacht. Dazu werden zahlreiche Vereine, Bergmusikkapellen und Gäste aus Sachsen und dem gesamten Bundesgebiet erwartet. Ein Festwochenende voller Höhepunkte Ein besonderer Moment der Pressekonferenz war die Vorstellung des ersten Save-the-Date-Flyers. Parallel wurde die Sonderseite auf der Internetpräsenz der Stadt Marienberg freigeschaltet, auf der künftig fortlaufend Informationen zum Programm, zu Gästen und zu den Vorbereitungen veröffentlicht werden. Die Vorbereitungen für das Doppel-Highlight laufen bereits seit mehreren Monaten auf Hochtouren. Neben den kulturellen und traditionellen Höhepunkten erwarten die Veranstalter auch nachhaltige Impulse für Tourismus, Wirtschaft und die überregionale Wahrnehmung der Bergstadt Marienberg. Foto: Kristian Hahn

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